Monat: September 2026

Katja Kullmann: Echtleben – Warum es heute so kompliziert ist, eine Haltung zu haben (2011)

Enttäuschung: Ideologische Verblendung statt schuldlos in Not geraten

Mit viel Wohlwollen und einigen Erwartungen habe ich dieses Buch zu lesen begonnen. Meine Erwartung war, Einblick von innen zu bekommen in das Milieu von Menschen um die 40, die ähnliche Probleme wie die „Generation Praktikum“ haben: Gut ausgebildet, leistungsbereit, aber dennoch ohne Chance; nur, dass sie schon etwas älter sind. Ich wollte wissen, wie es Menschen geht, die es schuldlos nicht geschafft haben. Man interessiert sich schließlich und fühlt sich auch verantwortlich: Was läuft schief? Und wo wirkt der Sozialstaat wirklich sinnvoll?

Nach einigen Seiten korrigierte ich meinen Eindruck, aber immer noch wohlwollend: Hier ging es wohl eher um Menschen, die etwas naiv sind? Die die ganzen linken Lebenslügen geglaubt haben und jetzt langsam erwachen, und nur noch nicht so recht wissen, wer eigentlich schuld ist an ihrer Lage? (Zum Beispiel die, die ihnen einredeten, dass grundlegende Lebensregeln nach 1968 nicht mehr gelten würden.) Auch dafür, dass man sich mit der Entscheidung schwer tut, einen Wunschberuf an den Nagel zu hängen und umzuschulen, kann man noch ein gewisses Verständnis haben … ja, man kann sich lebhaft vorstellen, dass man selbst auch nicht perfekt „funktionieren“ würde in so einer Lage.

Doch der Eindruck verdüsterte sich dann zusehends.

Der erste richtige Hammer kam schon S. 37: An ihren Freunden fiel der Autorin auf, „dass kein Neokon darunter ist, jedenfalls kein überzeugter Liberaler oder Konservativer, kein wirklich scharfer Hund.“ – Ups! Seit wann sind denn Liberale oder Konservative per se schon „scharfe Hunde“? Wie weit links muss man stehen, um einen solchen Satz formulieren zu können? Und mehr noch: In dem dargelegten Freundeskreis der Autorin finden sich sehr wohl „scharfe Hunde“, nämlich linke „scharfe Hunde“ … aber das zählt für unsere Autorin wohl nicht?

Wiederum ziemlich naiv dann die Auffassung der Autorin, dass ihre Generation Entscheidungsstärke demonstriere, weil manche ihrer Freunde bestimmte Lebensmittelketten boykottieren oder aus CO2-Sparhysterie ständig überall Licht und Standby ausschalten. Das meint die Autorin doch nicht ernst? Entscheidungsstärke? Wohl eher der Verlust des Blicks für die Relationen und das Machbare …

Die Autorin sieht Entscheidungsfreude aber auch in folgendem: „… leer stehende Häuser werden besetzt oder von selbst verwalteten Genossenschaften übernommen, wenn die Überteuerung eines Wohnviertels droht, … All dies sind ganz praktische Antworten auf die von Politik und Wirtschaft forcierte, viel zitierte Privatisierung der Lebensrisiken. Es ist Arbeit an der und für die Gemeinschaft.“ (S. 61).

An dieser Stelle war endgültig klar: Meine Erwartungen an dieses Buch konnte ich in die Tonne treten. Dieses Buch schildert keine schuldlos in Not geratenen Menschen, sondern bringt wohl nur Einblicke in ein ganz bestimmtes linksliberales bis linksextremes Milieu, das an seiner eigenen ideologischen Verblendung scheitert, und nun andere für das eigene Versagen verantwortlich macht. Mit S. 61 habe ich dieses Buch abgebrochen, was ich wirklich nur sehr, sehr selten mit einem Buch tue.

Bewertung: 1 von 5 Sternen.

Paul Torday: Bordeaux – Ein Roman in vier Jahrgängen (2008)

Haltloser Mensch wird von nekrophilem Freund in den Untergang manipuliert

Das Buch „Bordeaux“ von Paul Torday handelt von Wilberforce, der bei Pflegeeltern unglücklich aufwuchs und bis Mitte Dreißig außer der Softwareentwicklung keinerlei Identität entwickelt hat. Er hat keine Religion oder Weltanschauung, hat nie über den Sinn des Lebens nachgedacht, liest keine Bücher, hat keine Freunde und keine Hobbies, keine Vorlieben bezüglich Essen oder Filmen, und auch keine politische Meinung.

Wilberforce gerät nun durch Zufall in einen Kreis von „Freunden“, die einer höheren gesellschaftlichen Schicht angehören: Der Adlige Ed und seine Verlobte, der pensionierte Offizier Eck, und der Weinkenner Francis Black, der letzte Erbe einer traditionsreichen Familie. Auch diese Menschen sind innerlich leer, folgen entleerten Traditionen, und frönen dem süßen Nichtstun bzw. der Jagd u.a. „gehobenen“ Vergnügungen ohne tieferen Sinn. Da Wilberforce nichts anderes kennt, lässt er sich willig mit diesen „Freunden“ ein.

Insbesondere Francis Black nimmt Wilberforce unter seine Fittiche, und führt ihn in die Geheimnisse der Weinkennerei ein. Leider ist Francis Black das, was man einen destruktiven oder nekrophilen Charakter nennt: Ein Charakter, der dem Untergang, der Selbstzerstörung und dem Tode zustrebt, und auch alles um sich herum in diesen Untergang mitnehmen möchte. Schon sein eigenes Leben hat Francis Black ruiniert, durch Spielschulden und seine Wein-Obsession, für die er das Vermögen seiner Familie durchgebracht hat. Er hat keine Frau und keinen Erben. Eine tiefere Ursache für den dunklen Charakter von Francis Black findet man in dessen Jugend: Seine Eltern verboten ihm die Ehe mit einer Frau von „niederem“ Stand, ein gemeinsames Kind wurde zur Adoption freigegeben. Vermutlich sieht Francis Black in dem Adoptivkind Wilberforce, der ebenfalls Francis heißt, sein eigenes Kind, doch es bleibt offen, ob Francis Wilberforce tatsächlich der Sohn von Francis Black ist.

Von Francis Black wird Wilberforce regelrecht dazu „programmiert“, seinerseits zum obsessiven Weinliebhaber zu werden und den Weinkeller – die „Gruft“ – von Francis Black nach dessen Tod zu übernehmen. Zu diesem Zweck verkauft Wilberforce seine erfolgreiche Softwarefirma unter Wert und stößt dabei auch seinen Geschäftspartner Andy vor den Kopf, der sein Freund hätte sein können. Kurz vor seinem Tod manipuliert Francis Black Wilberforce dazu, seinen Gefühlen für eine Frau nachzugeben: Catherine, die Verlobte von Ed. In diesem Fall nicht die schlechteste Manipulation, muss man sagen.

Im Laufe kurzer Zeit entwickelt sich Wilberforce aufgrund seiner obsessiven Weinliebhaberei zum Alkoholiker. Seine Ehefrau Catherine ruft ihn vergeblich zur Ordnung, und stirbt in einem Autounfall, den Wilberforce im Suff – mit Absicht? – provoziert hat. In seinen Halluzinationen erscheint immer wieder der von Verwesungsgeruch begleitete Francis Black, der ihn zu sich in den Tod ruft. Am Ende ist Wilberforce pleite und erliegt endgültig dem Suff. Die beinahe magische Beziehung von Francis Black zu Wilberforce bis über den Tod hinaus wird im Laufe des Buches immer wieder durch christliche Symbolik angezeigt, was dem Buch fast eine mystische Note gibt.

Was soll dieses Buch?

Im Grunde ist es banal: Ein innerlich haltloser Mensch gerät an falsche Freunde, denen er aufgrund seiner Haltlosigkeit erliegt. Das ist nicht gerade originell, aber vor allem ist es nicht wirklich interessant. Wahre und interessante Freundschaft entsteht z.B., wenn Menschen, die bereits eine Identität haben, bemerken, dass sie auf ähnlicher Wellenlänge ticken. We cannot meet face to face, until we have faces. Aber davon leider kein Gedanke in diesem Buch.

Das ganze Buch strahlt eine mehr oder weniger depressive Stimmung aus, die von der durchaus vorhandenen feinen Ironie des Stils nicht wettgemacht werden kann. Auch die Schilderung von Obsessionen und des fortschreitenden Verfalls eines Alkoholikers ist nichts neues.

Kurz: Kein Buch, was man gelesen haben muss. Man könnte höchstens sagen: Einmal im Leben sollte man vielleicht auch so etwas gelesen haben. Schaden tut’s nicht.

Einzelnes

Das Buch erzählt die Geschichte rückwärts statt vorwärts. Das führt immer wieder zu gewissen Aha-Effekten beim Leser. Allerdings führt es hin und wieder auch zu Verwirrung. Man erkennt auch nicht alle Bezüge, und müsste das Buch im Grunde zweimal lesen. Zudem hätte man dieselben Aha-Effekte auch beim Vorwärtserzählen erzielen können, wie man nach einigem Nachdenken herausfindet. Die Rückwärtserzählung ist also keineswegs so genial, wie sie zunächt erscheinen mag.

Das Buch endet aufgrund der Rückwärtserzählung genau an dem Punkt, an dem Wilberforce glaubt, durch seine neuen „Freunde“ die Freiheit und das wahre Leben entdeckt zu haben. Der Leser weiß an dieser Stelle natürlich bereits um die ganze tragische Entwicklung, die sich anschließen wird. Aber auch diesen Effekt hätte man durch durch Vorwärtserzählen erzielen können, z.B. durch eine zunächst rätselhafte, kurze Vorausblende am Anfang des Buches, und eine entsprechende Rückblende im Moment des Todes am Ende des Buches.

Catherine, die Verlobte des Adligen Ed und spätere Ehefrau von Wilberforce, will ebenso wie Wilberforce ausbrechen: Ausbrechen aus dem sinnlosen Leben der „gehobenen“ Gesellschaft, die ihr den Weg einer unglücklichen Ehe mit Ed klar vorgezeichnet hat. Doch auch sie kommt an den Falschen, nämlich an Wilberforce. Tragisch. Traurig. Depressiv. Sinnlos.

Die absolute Null-Identität von Wilberforce ist etwas unglaubwürdig. Aber nun gut. Menschen, die sich über Religion und Weltanschauung und den Sinn des Lebens noch nie Gedanken gemacht haben, gibt es in der Tat viele, und Haltlosigkeit und Manipulierbarkeit ist keine Seltenheit. Insofern lassen wir die Übertreibung der Null-Identität von Wilberforce als literarische Übertreibung gelten.

Ein Satz des Buches hat echte Freude gemacht, und dieser Satz wird in Erinnerung bleiben: „Drei Nager in dunklem Manchester-Hemd fressen delikat das Wensleydale-Fragment.“ Es ist ein sinnloser Merksatz aus dem Alkohol-Delirium von Wilberforce, aber die spontane Vorstellung von drei kuscheligen, putzigen Nagetieren, die – im Hemd! – pausbäckig und spitzbübisch grinsend ein wertvolles Papyrus-Fragment auffressen, ist einfach nur köstlich!

(Statt eines wertvollen Papyrus-Fragments ist hier aber wohl nur ein Bruchstück von Wensleydale-Käse gemeint. Im englischen Original ist der Satz übrigens nicht halb so gut: Dank an den Übersetzer!)

Bewertung: 3 von 5 Sternen.

(Erstveröffentlichung auf Amazon am 31. Mai 2018)

Heinz Berggruen: Angekreidet (1947)

Blick eines Entnazifizierers auf die Deutschen

Der berühmte Kunstsammler Heinz Berggruen (1914-2007) emigrierte 1936 aus Deutschland in die USA und kam nach dem Krieg als Sergeant der US-Armee nach Deutschland zurück, wo er 1946/47 Mitherausgeber der Kunstzeitschrift „Heute“ in München wurde, bei der auch Erich Kästner mitarbeitete. Berggruen verfasste eine kleine Serie von satirischen Glossen, die die Entnazifierung vorantreiben sollten. Diese Glossen erschienen 1947 auch als Buch unter dem Titel „Angekreidet“, 1998 dann noch einmal in größerer Auflage unter dem Titel „Abendstunden in Demokratie“, in einer Zusammenstellung mit Bildern von Paul Klee und skurrilen Zeitungsnotizen aus der damaligen Zeit (was ein wenig an „Tauben im Gras“ von Wolfgang Koeppen erinnert).

Die Glossen

Die Glossen nehmen die Deutschen und ihren Umgang mit dem Nationalsozialismus auf die Schippe. Man sieht, wie Schuld klein- und weggeredet wird. Wie Wendehälse heute ganz anders reden als früher. Wie bereitwillig bei der Demokratisierung mitgemacht wird, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil das jetzt angesagt ist. Wie der alte Ungeist unterschwellig weiterlebt. Wie die Bürokratie der Entnazifizierung über die Menschen hereinbricht und die Menschen mit Galgenhumor reagieren, statt mit Einsicht. Wie Widerstand im Nationalsozialismus auch nach 1945 als Verrat gewertet wird. usw. usf.

Die Glossen richten sich an die Leser einer Kunstzeitschrift, also an durchaus gebildetere Leute. Die jeweilige Botschaft der Glossen kommt nur zwischen den Zeilen zum Ausdruck. Heinz Berggruen beobachtet einfach, wie die Leute reden, und indem er sie reden lässt, verraten sie sich selbst. Oder er lobt ein Verhalten in so übertriebener Weise, dass klar wird: Das Gegenteil ist gemeint. Das Verfahren hat aber auch einen Nachteil: Nicht immer ist völlig klar, worauf der Autor hinauswill. Dem modernen Leser fehlt teilweise das nötige Kontextwissen, um alle Anspielungen zu verstehen.

Für eine gewisse Kollektivschuld

Speziell die Glosse „Im Hintergrund der Alte Fritz“ ist für heutige Leser nur schwer deutbar. Auf den ersten Blick sieht es nämlich so aus, als ob der Autor sich die These vom Nationalsozialismus als Kulmination des deutschen Wesens zu eigen mache. Doch in Wahrheit nimmt er dieses Denken gründlich auf die Schippe. Die Botschaft ist klar: Die Leute sollten die Schuld gefälligst bei sich selbst suchen, nicht bei Martin Luther, Friedrich dem Großen oder Bismarck, was nur absurd ist.

Allerdings gibt es für diese Schwierigkeit mit der Deutung noch einen zweiten Grund: Im unserer Zeit hat sich die falsche These vom Nationalsozialismus als Kulmination des deutschen Wesens erneut Bahn gebrochen, und einige der Ansichten, die Berggruen hier auf die Schippe nimmt, sind höchst gegenwärtige Ansichten, die uns heute „normal“ erscheinen, obwohl sie völlig unsinnig sind.

Es kommt aber noch eine dritte Schwierigkeit hinzu: Offenbar macht der Autor einen Unterschied zwischen der These vom Nationalsozialismus als Kulmination des deutschen Wesens einerseits und der These von der Kollektivschuld andererseits. Denn in einer anderen Glosse wird die Ablehnung der Kollektivschuld einem Unbelehrbaren in den Mund gelegt. Auch im Vorwort von 1998 wird die Zurückweisung einer Kollektivschuld als Zeichen der Verdrängung dargestellt. Im Umkehrschluss heißt das, der Autor ist eher für die These von der Kollektivschuld aller Deutschen.

Bei nochmalig näherem Betrachten der Glosse „Im Hintergrund der Alte Fritz“ wird dann klar: Auch hier lehnt der Autor nur die These vom Nationalsozialismus als Kulmination des deutschen Wesens ab, die Kollektivschuldthese aber nicht. Um das zu sehen, muss man aber schon sehr genau lesen.

Die Annahme einer gewissen Art von Kollektivschuld bei gleichzeitiger Ablehnung der These vom Nationalsozialismus als Kulmination des deutschen Wesens ist sehr eigen. Im Grunde trägt der Autor hier einen inneren Widerspruch mit sich herum. Denn wie sollten die Deutschen kollektiv schuldig geworden sein, ohne dass diese kollektive Schuld sich historisch vorbereitet hätte?

Einige der Glossen nehmen die kleinen Leute und ihre unpolitische Art auf die Schippe. Hier fragt sich der Leser, ob diese Satire überhaupt valide ist? Denn die kleinen Leute sind nun einmal unpolitisch und werden es immer sein. Der in diesen Glossen enthaltene stille Vorwurf, die kleinen Leute hätten den Natonalsozialismus stramm ablehnen sollen, ist womöglich eine überzogene und unrealistische moralische Forderung. Auch hier zeigt sich, dass der Autor einer falschen Idee von Kollektivschuld anhing.

Gegen eine Kollektivschuld

Ist Heinz Berggruen also Anhänger der Kollektivschuldthese? Zwei Einwände sind hier zu machen:

Zuerst, dass Heinz Berggruen sich in späteren Jahren ganz eindeutig gegen eine Kollektivschuld ausgesprochen hat. Das hat Heinz Berggruen sehr deutlich gemacht. Das könnte bedeuten, dass wir es hier mit einer Meinungsänderung zu tun haben. Damals war er offenbar noch eher für eine Kollektivschuld, später dann mit Klarheit dagegen. Dass der Autor umgedacht hat, deutet sich auch im Vorwort von 1998 an, in dem das Wort „Kollektivschuld“ zweimal vorkommt, und die Glossen als „Nahaufnahme ohne Retusche“ gedeutet – also fast entschuldigt – werden, Zitat:

„Parteigenossen stuften sich zu harmlosen Mitläufern herab. Die Arierparagraphen wollte keiner mehr kennen, und das Wort Kollektivschuld wurde eher vermieden. Man lebte (schlecht) mit einer Vergangenheit, die keiner wahrhaben wollte. Niemand sei ‚dabei‘ gewesen, war der tägliche Refrain. Jeder hatte plötzlich jüdische Freunde.
          Es gibt keine Spruchkammern mehr und keine Entnazifizierung. Von ‚innerer Emigration‘ wird nicht mehr gesprochen, so wenig wie von Arierparagraphen und von Kollektivschuld. Was ich damals schrieb oder vielmehr ankreidete, war als Nahaufnahme gedacht, ohne Retusche.“

Als zweites ist zu bedenken, dass die These von der Kollektivschuld den damaligen Bemühungen der Alliierten zur Entnazifizierung zumindest implizit zugrundelag. Und Berggruen arbeitete damals im Auftrag der Alliierten. Vielleicht kann das ein Teil einer Erklärung sein, warum Berggruen damals eher für eine Kollektivschuld schrieb.

Fazit

Alles in allem geben die Glossen einen Blick in die damalige Zeit, aber nur unter der Perspektive des Autors, und diese Perspektive ist zu hinterfragen. Nicht nur die Deutschen, die der Autor auf die Schippe nimmt, auch der Autor und seine Perspektive ist ein Objekt des zeithistorisch interessierten, kritischen Beobachters.

Bewertung: 4 von 5 Sternen.